Ein besonders sauber und widerstandsarm konstruiertes Modell mit geringem Gewicht, um ganz oben zu fliegen (~ 1650 g.) - das alles macht den Avatar zum ultimativen Thermik-Elektrosegler. Diese originelle und moderne Konstruktion ist ein Resultat der langjährigen Erfahrung in der Entwicklung.
Rumpfboot und Seitenleitwerk sind aus fertig lackierten GfK-Teilen gefertigt. Das Rumpfboot verfügt über eine abnehmbare Kabinenhaube für einfachen Zugang zu Empfänger und Antriebselementen sowie 2.4GHz freundlichen Aufbau. Das Rumpfrohr ist aus CfK gefertigt. Die Tragflächen sind hochpräzise geschliffen und der Kern besteht aus speziellem hochdichtem weißem Polystyrolschaum. Das Schwarzpappel-Furnier ist mit dem Schaum mit Luftfahrtindustrie-Epoxy in Hochdruckformen verleimt. Die verstärkte Tragfläche hat für hervorragende Festigkeit in GfK gewickelte CfK-Balsa-Holme. Das Höhenleitwerk mit vorgefertigtem Höhen- und Seitenruder ist aus Balsaholz gefertigt und komplett laminiert. Das abnehmbare Höhenleitwerk und die 3-teilige Tragfläche ermöglichen einfache Lagerung und Transport.

Spannweite: 3400 mm
Länge: 1560 mm
Gewicht: 1650 g
Flächeninhalt: 55,44 dm²
Flächenbelastung: 29,8 g/dm²
Tragflächenprofil: SD7080 mod.

 

 

 

Im ersten Schritt wird der Sperrholz Motorspantmit eingedicktem Epoxy in die Rumpfspitze eingeharzt.

Zum besseren Ausrichten wurde eine Sperrholzscheibe mit Schraube und Flügelmutter verwendet
 

Mit einer Lage Kohlerowings wird der Motorspant zusätzlich verstärkt.
Im Bausatz enthalten ist ein sauber gefertigter Spinner mit versetzten Blatthaltern.
Das Anklappen der Blätter erfolgt mit einem kleinen Gummiring. Dazu wird in das Luftschraubenplatt ein Haken aus Stahldraht mit 0,5mm ø eingezackt.
Durch den Achsversatz liegen die 18" Luftschraubenblätter ganz eng am Rumpf an 
Die Servos für Höhe und Seite liegen unter der Tragflächenauflage. Ein beschichtetes Sperrholzbrettchen dient zur Aufnahme der Servos.
Ein 54 A Regler von castle rock ist wie der Motor im Bausatz enthalten. Die Programmierung erfolgt ganz easy am PC, in diesem Schritt erfolgte auch gleichzeitig ein Firmware Upgrade des Reglers.

Die Bauanleitung sieht vor, an der Steckungsseite des dreiteiligen Flügels die Stirnseiten nur mit GFK Streifen zu versehen. Abweichend dazu wurden aus 1mm Sperrholz Abschlussrippen erstellt.

Vor dem Planschleifen der Rippen wird zum Schutz der Oberfläche Kreppband verwendet.

Die Aussenflächen werden probeweise auf die Mittelteile gesteckt.

Passt - sitzt

Die Querruder sind vom Hersteller mit Bleistift angezeichnet. Mit Lineal und einem scharfen Messer werden diese vorsichtig herausgetrennt.
Dasselbe gilt für die Servoschächte in den Aussenflächen. Das Styropor wird im Anschluss mithilfe einer Lötpistole mit Schneideinsätzen herausgeschmolzen.

Für die Verbindung der beiden Flächenmittelteile werden zur Verstärkung Abachiklötzchen angefertigt.

Die Wurzeln werden wiederum mit der Lötpistole vom Styropor befreit.

Die beiden Querruderservos werden probeweise eingesetzt.
Die beiden Flächenmittelteile sind für das zusammenkleben vorbereitet. Zu sehen sind die Ausschnitte für die beiden Landeklappen.

Die bereits fertig im Baukasten enthaltenen Klappenschächte werden in die Tragflächenmittelteile mit eingedicktem Epoxy eingeharzt.

Um unschöne Flecken im Furnier zu vermeiden, wird mit Tesa abgedeckt.

Der beiden Klappenschacht nach dem Aushärten und verschleifen.
Dem Baukasten liegen Sperrholzklappen bei, die aber sehr verzogen waren. Deshalb wird ein in der zwischenzeit mit Kohle überzogenes Balsabrett verwendet.
Die beiden in die Kontur verschliffenen Bremsklappen.
In der Endstellung werden die Klappen mit Magneten gehalten. Mit einer Schablone werden die Abmessungen auf den Schachtboden übertragen und mit einem Messer ausgenommen.
Die Magneten werden eingeklebt
Die Umrisse der Klappenservos werden angezeichnet und mit einer kleinen Trennscheibe vorsichtig freigeschnitten.
Das Klappenservo sitzt auf seinem vorgesehenen Platz.
Mit Hilfe einer weiteren Schablone wird die Lage der Servosteckverbindung angezeichnet
Die vorbereiteten Schächte für die Servoverbindung.
Nachdem die Stirnflächen genau auf Winkel angeschliffen  sind werden die Winglets mit eingedicktem Epoxy verklebt.
Auch die beiden Mittelteile werden mit den beiden Hartholzklötzen mit eingedicktem Harz verklebt.
Die Knickstellen der Außenteile werden  mit einer, die beiden Mittelteile mit zwei Streifen Glasgewebe verstärkt.
Während der Aushärtezeit werden die Stecker für die Außenflächen verlötet.

Nach dem Aushärten der Gewebestreifen werden alle Teile sauber verschliffen und mit dem Spezialbeschichtungslack von ArtHobby gestrichen.

Der Lack ist mit Cellulose Füllstoff für die Beschichtung von Furnier- oder Balsaoberflächen versehen und leicht eingefärbt.

Das Mittelteil vor dem ersten Zwischenschliff.

Das Ergebnis nach dreifachem Versiegeln und "endlosem" Schleifen.

Leider kann man auf dem Bild den Seidenglanz nich erkennen.

Die Steckverbindung im Aussenflügel wird eingeharzt.
Probeweise wird die Tragfläche zusammengesetzt
Der geplottete Schriftzug wird aufgebracht
Die beiden Querruderservos werden in die vorbereiteten Schächte eingebaut, die Querruder mit Crystal Clear Band (Danke Rudi!!) angeschlagen.
Im Mittelteil werden die Befestigungs- Sacklöcher für die Schraubenaufnahmen gebohrt. Dazu ist es notwendig den Flügel absolut mittig auszurichten und zu fixieren.
Die eingeklebte Schraubenführung aus Kunststoff

Im nächsten Schritt werden die Servokabel eingezogen.

HIer werden gewichtsoptimierte Premiumkabel der Fa. Powerbox Systems verwendet

Die Querruderservos sind angelenkt und die Schächte mit einer GFK Abdeckung versehen.
Der zentrale Flächen- Kabelbaum wird verlötet.
Die Anlenkung des Höhenruders erfolgt mit einer GFK Zunge.
Der Leitwerksträger wird mit dem Rumpfvorderteil verklebt. Dazu wird das Modell sauber ausgerichtet.
Die zentrale Steckverbindung erfolgt mit MPX Steckern. Mit Plasti Dip wird der Stecker isoliert und erhält dadurch noch eine gute Zugentlastung.
Nach dem Einbau von Höhen- und Seitenruderservo werden die Bowdenzüge abgelängt und angeschlossen.
Die fertige Anlenkung der Bremsklappen.
Die "polnische Grazie" kurz vor dem Jungfernflug
Bei jedem Erstflug leiste ich mir, einfach nur zur Sicherheit,einen Starthelfer

Beim Avatar ist dies aber absolut unbegründet, er geht wie auf Schienen, muss aber im Steigflug mit relativ viel Tiefenruder am Wegsteigen gehindert werden.

Dies wird in Zukunft mit einem Mischer korrigiert

Ein gelungener Erstflug geht zu Ende:

Fazit: Beste Flugeigenschaften, vorhandene Thermik wird umgehend angenommen, breiter Geschwindigkeitsbereich.